Verein Brücke · Kinderbetreuung unter Nachbarn
Brücke verbindet Eltern in der Nähe, die Betreuung für ihre Kinder brauchen, mit solchen, die Kapazität haben zu helfen. Einfach, flexibel — und für Eltern immer kostenlos.
«Ich hätte eine kurze Frage — ich habe da eine etwas vertrackte Situation am Montagmittag.»
Die Lücke
Der Hort deckt den Schultag ab — in vielen Gemeinden von 7 bis 18 Uhr, mit Morgentisch, Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung. Brücke tritt nicht an seine Stelle, sondern beginnt dort, wo der Hort endet: in den Randzeiten davor und danach, in den wenigen Schliesswochen und an den Tagen, die kein Plan abdeckt.
Die Brücke ist kein zweiter Hort, sondern eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Betreuungsangeboten. Sie hilft dort, wo kein Angebot hinreicht: in den Randzeiten, den Schliesswochen und an den unplanbaren Tagen.
Schulkinder haben deutlich mehr Ferien als ihre Eltern. Der Hort bietet in den meisten Ferienwochen Betreuung — doch sie ist kostenpflichtig und nicht für jede Familie erschwinglich, und in einigen Wochen schliesst auch er.
Die Differenz: mehrere Wochen pro Jahr, die Familien selbst organisieren — über die Schliesswochen hinaus und dort, wo Ferienbetreuung zu teuer wird.
«Aber dafür gibt es doch den Hort.»
Der Hort ist in der Regel von 7 bis 18 Uhr verfügbar und deckt die Schulferien vielerorts bis auf wenige Wochen ab. Was bleibt, sind die Zeiten ausserhalb 7–18 Uhr, die wenigen Schliesswochen und kurzfristige, einmalige Situationen.
Der Hort ist ein etabliertes Angebot — für Familien, die feste Zeiten planen und die Kosten tragen können. Nicht jede Familie kann das: regelmässige Nachmittage und Ferienwochen summieren sich rasch.
Fünf ganz normale Situationen, die der Hort nicht abdeckt:
Ein strukturelles Problem, kein persönliches
Stimmen von Eltern
«Wenn ich mein Kind in die Kita gebe, kann ich gleich aufhören zu arbeiten — das Geld geht eins zu eins dorthin.»
«Wir teilen die Schulferien zwischen meinem Mann und mir auf — und verzichten dafür auf gemeinsame Familienferien.»
«Ich lasse meine Mutter einfliegen, um die Schulferien abzudecken.»
«In den Schulferien bringe ich meine Kinder zu meinen Eltern in einen anderen Kanton.»
«Wir mussten unsere Kinder in eine teure Privatschule geben, weil wir die Mittagslücke und die unregelmässigen Zeiten nicht anders lösen konnten.»
«Jeden zusätzlichen Franken, den ich vom 40%- zum Vollzeitpensum verdiene, gebe ich jetzt für Betreuung in den Schulferien aus.»
Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen. Brücke bringt das Dorf zurück.
So funktioniert Brücke
Randzeiten, eine Schliesswoche, ein spontaner Termin, ein Nachmittag für dich.
Einmal einstellen. Brücke merkt es sich.
Zeitgutschriften, Gutscheine oder gegenseitig. Kein Bargeld.
Auf Quartier-Ebene. Kein öffentlicher Beitrag nötig.
Die Nachbar-Eltern, mit denen du dich gegenseitig unterstützt — und was ihr ausgemacht habt.
Deine Nachbarschaft. Vier Nachbarn.
Ein transparenter Ledger zeigt, was du gegeben und erhalten hast. Care Credits, kein Bargeld.
Hinter Brücke
Brücke wurde von Eva Hachem gegründet — aus ihrer eigenen Erfahrung als Mutter und aus den Erfahrungen vieler Mütter um sie herum. Immer wieder dasselbe Muster: Die Hilfe war oft nur zwei Strassen entfernt. Nur hat nichts die Familien zueinander geführt.
«Kennst du hier jemanden, den du in einer Notlage wirklich anrufen würdest?»— Eine von drei Fragen, mit denen alles begann
Warum Förderung?
Diese Seite erklärt Brücke. Sie verbindet aber noch niemanden. Die eigentliche Hilfe entsteht in der App — und die müssen wir erst bauen. Ihr Beitrag finanziert genau das:
Ein Algorithmus, der im Hintergrund die passenden Nachbar-Eltern zusammenbringt — nach Bedarf, Kapazität, Quartier und Austauschform. Keine öffentliche Pinnwand, sondern eine ruhige, passgenaue Verbindung.
Die Nachbarschafts-Circles und der transparente Care-Credit-Ledger aus der Vorschau — als funktionierende App, nicht als Skizze.
Identitätsprüfung, persönliches Kennenlernen vor jeder Betreuung, gemeinsame Vereinbarungen und Notfall-Logs — damit Eltern einander wirklich vertrauen können.
Die App in vier Sprachen und der begleitete Aufbau der ersten Quartiere.
Diese Seite erklärt die Idee. Verbinden wird erst die App.
Unterstützen
Brücke ist für Eltern kostenlos — und bleibt es. Getragen wird die Arbeit von Spenden, nie von Gebühren für Familien. Ihr Beitrag bringt zurück, was fehlt: das Dorf, das füreinander da ist.
Wenn Sie diese Arbeit mit einer Spende oder Förderung ermöglichen möchten, freuen wir uns über ein Gespräch.
Als Einzelperson kannst du Brücke mit einer Spende über TWINT unterstützen. Für Förderpartnerschaften und Stiftungsbeiträge nimm bitte direkt mit uns Kontakt auf.
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