Verein Brücke · Kinderbetreuung unter Nachbarn

Die Hilfe, die du brauchst, ist schon da.

Brücke verbindet Eltern in der Nähe, die Betreuung für ihre Kinder brauchen, mit solchen, die Kapazität haben zu helfen. Einfach, flexibel — und für Eltern immer kostenlos.

«Ich hätte eine kurze Frage — ich habe da eine etwas vertrackte Situation am Montagmittag.»

Die Lücke

Was keine Institution abdeckt.

Der Hort deckt den Schultag ab — in vielen Gemeinden von 7 bis 18 Uhr, mit Morgentisch, Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung. Brücke tritt nicht an seine Stelle, sondern beginnt dort, wo der Hort endet: in den Randzeiten davor und danach, in den wenigen Schliesswochen und an den Tagen, die kein Plan abdeckt.

Ein Schultag
Lückevor der Schule
SchuleMorgen
LückeMittagspause
SchuleNachmittag
Lückebis Feierabend
Mit dem Hort
HortMorgentisch
SchuleMorgen
HortMittagstisch
SchuleNachmittag
Hortbis 18:00
7:009:0011:0013:0015:0017:0018:00
Schule & Hort: abgedeckt Ohne Angebot

Die Brücke ist kein zweiter Hort, sondern eine wertvolle Ergänzung zu den bestehenden Betreuungsangeboten. Sie hilft dort, wo kein Angebot hinreicht: in den Randzeiten, den Schliesswochen und an den unplanbaren Tagen.

Herausforderung der Ferienbetreuung

Schulkinder haben deutlich mehr Ferien als ihre Eltern. Der Hort bietet in den meisten Ferienwochen Betreuung — doch sie ist kostenpflichtig und nicht für jede Familie erschwinglich, und in einigen Wochen schliesst auch er.

Schulkinder
39 Wochen Schule
13 Wochen Ferien
Eltern
47 Wochen Arbeit
5 Wochen

Die Differenz: mehrere Wochen pro Jahr, die Familien selbst organisieren — über die Schliesswochen hinaus und dort, wo Ferienbetreuung zu teuer wird.

«Aber dafür gibt es doch den Hort.»

Der Hort hilft — für vieles, aber nicht für alles.

Verfügbarkeit

Der Hort ist in der Regel von 7 bis 18 Uhr verfügbar und deckt die Schulferien vielerorts bis auf wenige Wochen ab. Was bleibt, sind die Zeiten ausserhalb 7–18 Uhr, die wenigen Schliesswochen und kurzfristige, einmalige Situationen.

Kosten

Der Hort ist ein etabliertes Angebot — für Familien, die feste Zeiten planen und die Kosten tragen können. Nicht jede Familie kann das: regelmässige Nachmittage und Ferienwochen summieren sich rasch.

Fünf ganz normale Situationen, die der Hort nicht abdeckt:

Kind krank
Kind wird krank, Elternteil steckt im Meeting fest.
Hort: nein.
Brücke: Nachbar-Eltern in 30 Minuten.
Lokale Feiertage
Einzelne regionale Feiertage, an denen gar keine Betreuung angeboten wird.
Hort: kein Angebot.
Brücke: Eltern im Quartier springen ein.
Betriebsferien
Die Wochen, in denen auch der Hort schliesst — 2 Wochen im Sommer, Weihnachten/Neujahr.
Hort: in diesen Wochen geschlossen.
Brücke: Eltern im Quartier teilen die Betreuung.
Spontane Termine
Ein einmaliger Termin, zwei Stunden — zu kurz und zu spontan für eine feste Buchung.
Hort: nicht für Einzeltermine.
Brücke: spontan anfragen, Credits als Dankeschön.
Randzeiten
Frühschicht vor 7 Uhr oder ein Termin nach 18 Uhr — ausserhalb der Hort-Zeiten.
Hort: nur 7–18 Uhr.
Brücke: flexible Absprache zwischen Nachbarn.

Ein strukturelles Problem, kein persönliches

Bestätigt durch Daten und Institutionen.

60%
der Schweizer Frauen arbeiten Teilzeit — das Doppelte des EU-Durchschnitts.
BFS / OECD 2024
54'000
hochqualifizierte Frauen stehen ausserhalb des Arbeitsmarkts.
Advance / HSG 2021
CHF 130
pro Tag und Kind in einer privaten Kita (0–4 J.) — teuerstes OECD-Land.
OECD 2024
77%
der Betreuungsarbeit leisten Frauen, selbst wenn erwerbstätig.
Advance 2024
1 / 3
Müttern kehrt nach einem Unterbruch nie in den Beruf zurück.
BFS Schweiz
38 / 41
Platz der Schweiz bei der Kinderbetreuung im internationalen Vergleich.
UNICEF

Stimmen von Eltern

Was Eltern heute tun, um die Lücke zu überbrücken.

«Wenn ich mein Kind in die Kita gebe, kann ich gleich aufhören zu arbeiten — das Geld geht eins zu eins dorthin.»

«Wir teilen die Schulferien zwischen meinem Mann und mir auf — und verzichten dafür auf gemeinsame Familienferien.»

«Ich lasse meine Mutter einfliegen, um die Schulferien abzudecken.»

«In den Schulferien bringe ich meine Kinder zu meinen Eltern in einen anderen Kanton.»

«Wir mussten unsere Kinder in eine teure Privatschule geben, weil wir die Mittagslücke und die unregelmässigen Zeiten nicht anders lösen konnten.»

«Jeden zusätzlichen Franken, den ich vom 40%- zum Vollzeitpensum verdiene, gebe ich jetzt für Betreuung in den Schulferien aus.»

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen. Brücke bringt das Dorf zurück.

So funktioniert Brücke

Vier Fragen, dann: «Wir haben jemanden gefunden.»

Was suchst du?

Randzeiten, eine Schliesswoche, ein spontaner Termin, ein Nachmittag für dich.

Was kannst du anbieten?

Einmal einstellen. Brücke merkt es sich.

Wie tauscht ihr euch aus?

Zeitgutschriften, Gutscheine oder gegenseitig. Kein Bargeld.

Wo befindest du dich?

Auf Quartier-Ebene. Kein öffentlicher Beitrag nötig.

«Sie ist 600 Meter entfernt. Ihr habt euch nur noch nicht getroffen.»
Brücke Circle · Nachbarschaftliche gegenseitige Hilfe — ad hoc, flexibel, regulatorisch klar.

Dein Circle

Die Nachbar-Eltern, mit denen du dich gegenseitig unterstützt — und was ihr ausgemacht habt.

Brücke.Mein Circle

Mein Circle

Deine Nachbarschaft. Vier Nachbarn.

M
Miriam
350 m · Mittagsbetreuung
+ CHF 40
L
Laura
600 m · Gegenseitig
± 0 ausgegl.
A
Anna
400 m · Schulferien
− 2 h
T
Thomas
200 m · Nachmittage
+ 1 h

Dein Guthaben

Ein transparenter Ledger zeigt, was du gegeben und erhalten hast. Care Credits, kein Bargeld.

Brücke.Mein Guthaben
+ 3 hgegeben
− 2 herhalten
+ 1 hGuthaben
CHF 40Gutscheine erh.
Letzte Aktivitäten
Miriam hat Lina betreut (Mittag)Heute, 12:30
− CHF 20
Du hast Lauras Kinder betreutGestern, 14:00
+ 1 h
Anna hat in den Ferien geholfen15. April, 09:00
− 2 h
Du hast Thomas’ Sohn betreut12. April, 11:45
+ CHF 20

Hinter Brücke

Aus dem ganz normalen Alltag entstanden.

Brücke wurde von Eva Hachem gegründet — aus ihrer eigenen Erfahrung als Mutter und aus den Erfahrungen vieler Mütter um sie herum. Immer wieder dasselbe Muster: Die Hilfe war oft nur zwei Strassen entfernt. Nur hat nichts die Familien zueinander geführt.

«Kennst du hier jemanden, den du in einer Notlage wirklich anrufen würdest?»— Eine von drei Fragen, mit denen alles begann

Warum Förderung?

Wenn die Website online ist — wozu dann Förderung?

Diese Seite erklärt Brücke. Sie verbindet aber noch niemanden. Die eigentliche Hilfe entsteht in der App — und die müssen wir erst bauen. Ihr Beitrag finanziert genau das:

Die passende Verbindung

Ein Algorithmus, der im Hintergrund die passenden Nachbar-Eltern zusammenbringt — nach Bedarf, Kapazität, Quartier und Austauschform. Keine öffentliche Pinnwand, sondern eine ruhige, passgenaue Verbindung.

Circle & Ledger

Die Nachbarschafts-Circles und der transparente Care-Credit-Ledger aus der Vorschau — als funktionierende App, nicht als Skizze.

Sicherheit & Vertrauen

Identitätsprüfung, persönliches Kennenlernen vor jeder Betreuung, gemeinsame Vereinbarungen und Notfall-Logs — damit Eltern einander wirklich vertrauen können.

Start im Quartier

Die App in vier Sprachen und der begleitete Aufbau der ersten Quartiere.

Diese Seite erklärt die Idee. Verbinden wird erst die App.

Unterstützen

Helfen Sie, die Infrastruktur zu bauen.

Brücke ist für Eltern kostenlos — und bleibt es. Getragen wird die Arbeit von Spenden, nie von Gebühren für Familien. Ihr Beitrag bringt zurück, was fehlt: das Dorf, das füreinander da ist.

Wenn Sie diese Arbeit mit einer Spende oder Förderung ermöglichen möchten, freuen wir uns über ein Gespräch.

Brücke unterstützen

Als Einzelperson kannst du Brücke mit einer Spende über TWINT unterstützen. Für Förderpartnerschaften und Stiftungsbeiträge nimm bitte direkt mit uns Kontakt auf.

TWINT QR-Code · Verein Brücke

Mit der TWINT-App den Code scannen — oder direkt antippen.

Mit TWINT spenden
Für Förderpartnerschaften: Kontakt